Ja! Endlich wieder mal den inneren Schweinehund besiegt und nicht den ganzen Tag im Bett verbracht
Zuerst wollt ich ja nur Souris City (aka Flushed Away aka Flutsch und weg) anschauen, aber die englische Version hats erst am Abend im Kino gespielt … OK, wie vertreiben wir den Tag? Faullenzen … dann um 6 Uhr kurz nochmal auf die Kino-Homepage gesurft und alle Filme durchgeschaut wo hinten VO (Version Original) dabeisteht. Aha, „Le Prestige“ … wasn das? Ah, Hugh Jackman spielt mit … schau ma mal um was es da geht … und wenn das Wort „Mord“ in einer Filmbeschreibung fällt, bin ich schon dabei. Ja, die Zeit vergeht dadurch … und außerdem seh ich ihn vor euch allen, weil der in Ö erst im Jänner startet
Oh Gott, fängt ja schon wieder gut an … Rückblende in Rückblende und wieder zurück an den Anfang der eigentlich das Ende ist. Aber der Überblick wird etwas vereinfacht dadurch, dass sich die beiden Protagonisten im Verlauf des Films verändern … der eine verliert ein paar Finger, der andere behält von einem „Unfall“ ein steifes Bein und humpelt. Besonders hervorzuheben an dem Film ist, dass die Grenzen zwischen Gut und Böse extrem verschwimmen. Die Illusionen begrenzen sich nicht auf die Bühnen der beiden Magier, der Film wird dominiert von falschen Fährten und Dingen, die anders sind als sie scheinen. Sogar ich war am Ende noch genügend überrascht, und bei mir heißt das wirklich was. Aber wenn man gegen Ende des Films wirklich alle 5 Minuten einen andere Plot-Wende verdauen muss, kann man ja leicht ein paar Dinge übersehen
Ich würd mal sagen, einer der besten Filme des Jahres. Auch für optische Augenweiden ist gesorgt, für die Mädels Hugh Jackman und Christian Bale, für die Jungs die hübsche Scarlett Johansson. Großartig David Bowie als Erfinder Nikolas Tesla (obwohl ich diesen Akzent nie als serbisch erkannt hätte) und Michael Caine als Ingenieur aka der Mann, der hinter den „Zauber“-Tricks steckt (obwohl ich am Schluss nicht ganz kapiert hab, auf wessen Seite er genau stand, oder ob überhaupt).
Also, unbedingt anschauen, und aufpassen, lasst euch nix vormachen und „schaut genau hin“!
PS: Der Mäusefilm war auch ganz OK
– auf jeden Fall leichtere Kost als „Prestige“.
